Karate

Karate ist eine Kampfkunst, dessen Ursprünge weit zurückreichen. Chinesische Mönche, die keine Waffen tragen durften, entwickelten aus gymnastischen Übungen im Laufe der Jahre eine spezielle Kampfkunst zur Selbstbehauptung.  Als Sport ist Karate relativ jung: Erst Anfang dieses Jahrhunderts entstand in Japan aus der traditionellen Kampfkunst ein Kampfsport mit offiziellen Wettkampfregeln.

Auch heute noch spiegelt sich in den Kampfkünsten/Karate-Do die fernöstliche Philosophie wider. Übersetzt bedeutet "Karate-Do" soviel wie "der Weg der leeren Hand". Im wörtlichen Sinn heißt das: der Karateka (Karate´ka) ist waffenlos, seine Hand ist leer.

In den Übungsstunden und im Wettbewerb wird dieser hohe ethische Anspruch konkret: Nicht Sieg oder Niederlage sind das eigentliche Ziel, sondern die Entwicklung und Entfaltung der eigenen Persönlichkeit durch Selbstbeherrschung und äußerste Konzentration. Die Achtung des Gegners steht an oberster Stelle.

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